Courtesy: Manos Chatzikonstantis

Sie haben die Athener Lebensqualität nicht wirklich kennengelernt, bevor Sie nicht einen langen Sonntags-Lunch am Meer genossen haben.

von Amanda Dardanis

Je mehr, desto besser

Foto: Manos Chatzikonstantis

6 Speisen, die nicht fehlen dürfen:

Ein Wort zum Wein

Ein Sonntagsessen am Meer ohne Wein (oder Ouzo), der zur Geselligkeit beiträgt? Undenkbar. Große Gästegruppen bestellen im Allgemeinen den Hauswein, genannt hima, kilo- oder halbkiloweise, der in einer Karaffe statt in einer Flasche auf den Tisch kommt.
Sagen Sie nicht: Signomi, mallon iparhei mia tripa stin karafa mas (Verzeihung, unsere Karaffe hat wohl ein Loch).
Sagen Sie: Allo ena, parakalo (Noch eine, bitte).

Der Kampf um die Rechnung

Sobald die Rechnung kommt, beginnt in der Regel ein langwieriges Kräftemessen darüber, wer dafür aufkommt. Sogar in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten werden die Griechen ihr bewährtes Verhandlungstalent anwenden für das Privileg, derjenige zu sein, der seine Kreditkarte zückt. Irgendwann gibt jemand nach mit dem Versprechen, „die Rechnung das nächste Mal zu bezahlen“.
Sagen Sie nicht: Getrennt, bitte.
Sagen Sie: Stecken Sie Ihren Geldbeutel weg! Das kränkt mich.

Ein Tipp zum Trinkgeld

10% Trinkgeld gelten in der Regel als angemessen (obwohl dies bei den Einheimischen nicht weit verbreitet ist, die die Rechnung üblicherweise auf den nächsten Zehner aufrunden – d.h. für eine Rechnung von 45€ hinterlässt man 50€).

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